Archiv für Dezember 2016

MUSIKALISCHER JAHRESRÜCKBLICK 2016

Guten Morgen,

ich finde das Leben grundsätzlich sehr interessant, spannend und schön. Da freut es mich doch, wenn es sich dann auch mal entsprechend verhält. 2016 war das der Fall, nicht nur musikalisch passierte mehr als sonst, auch in meinem Leben und – last but not least! – in der Welt. Wobei, da passiert eigentlich immer viel. Eigentlich passiert immer ganz schön viel! Wahnsinn.

Um dem diesjährigen sehr langen Jahresrückblick einen inhaltlichen Schwerpunkt zu verleihen, ja, um nicht den Überblick zu verlieren bei soviel Großartigkeit, möchte ich meine alte Leidenschaft für GENDER STUDIES wieder ausgraben und meine Lieblingsalben unter dem Gesichtspunkt von MÄNNLICHKEIT untersuchen. Da staunt ihr, da staune ich, da staunen wir alle, denn Staunen ist was Schönes, wer nicht mehr staunt, leidet, sage ich.

Fangen wir mit meinem diesjährigen Lieblingsmusikvideo an, PUP erzählen mit „Sleep in the Heat“ die traurige Geschichte vom Tod eines geliebten Reptils, nämlich dem des Sängers der Band. Im Musikvideo handelt es sich jedoch um die nicht minder traurige Geschichte eines Jungen und seines Hundes. Männer und Tiere!, möchte man ausrufen. Doch geht es ja nicht nur um Tiere, sondern auch um Jungen- und Männerfreundschaft, und da kann ich als Mitglied einer Männerband ein Lied von singen (um Himmels Willen, hoffentlich tue ich das nie). Jedenfalls musste ich fast weinen:

Nun aber zu den ohne Zweifel besten Alben des Jahres.

(mehr…)