Archiv für Juni 2015

Tagebuch III

Hallo!

Ich steige heute in ein Flugzeug. Sollte dieses abstürzen, möchte ich ein paar letzte Worte loswerden: KAUFT TICKETS FÜR DIE KOMMENDEN BIERSCHINKENFESTE (http://www.bakraufarfita-records.de/shop/konzertkarten). Sollte es nicht abstürzen, werde ich einen Bierschinkenbericht über meine Reise verfassen, irgendwann nächste Woche. Das wird schön.

Warum ist der Ruhestand Stefan Raabs ein Medienthema? Ich habe den Mann seit etwa zehn Jahren nicht mehr wahrgenommen, und ich bin schließlich der Nabel der Welt. Egal. Vermutlich fällt das unter „Die Welt ist zu komplex“ oder „Der Mensch ist schlecht“. Beides Quatsch. Die Welt ist pillepalle, der Mensch eigentlich ganz okay. Denkt mal drüber nach, während ihr die Karten kauft.

Zwei Veranstaltungstipps: 25.6. Punk im FZW, 26.6. „Komm in meinen Wigwam“ von Wenzel Storch, Theater Dortmund. Lektüre: „Ein Grabstein für Jack Taylor“, aus dem Englischen ins Deutsche übertragen von… genau. Bestimmt ein schlechtes Buch, aber die ersten acht habe ich auch schon gelesen, und ich bin in Stimmung.

Kommt jemand mit zu Studio Braun, 16.10., Köln? Ja, es ist bald schon wieder Oktober. Jedes Jahr Vorfreude, und dann ist alles sofort wieder vorbei, z.B. auch die Bierschinkenfeste (Karten kaufen, s.u.!). Man sollte sich jetzt schon auf den Sommer 2016 freuen, vielleicht bringt das was. Auf die Reise heute freue ich mich seit zwei-drei Monaten wie blöde, ich lebe quasi dafür, und jetzt würde ich plötzlich lieber im Bett bleiben. DAS IST DOCH BEKLOPPT, aber nicht zu ändern, außer vielleicht, wenn man so Tabletten dagegen nimmt. Apropos, Arztbesuche, reine Schikane, man sollte alle Tabletten einfach so geschenkt kriegen. Darauf wird es sowieso hinaus laufen, die Suizidrate steigt ins Unermessliche, die Regierung reagiert, Tablettenausschank an jeder Ecke, irgendjemand muss sie schließlich noch wählen.

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Neulich habe ich geträumt: Jesus ist in der SPD und hält eine Rede im U-Bahn-Schacht. Alle sind begeistert, nur ich nicht, ich gehe weg. Narzissmus pur, zum Kotzen, wer soll sich sowas anhören, ich ganz bestimmt nicht! Leider habe ich vergessen, wohin ich dann gegangen bin, das war nämlich auch lustig, aber eigentlich ja auch egal, ach, scheiße.